Wandfarbe



Mit Wandfarbe können Sie Ihren Wohnräumen eine völlig neue Atmosphäre verschaffen. Schneeweiße Wände und sehr moderne Möbel haben zwar ihren Reiz, wirken jedoch kühl, streng und können mitunter klinisch wirken. Nun, man muss seine Wohnung nun nicht kunterbunt anstreichen, damit Räume wohnlich wirken, man kann aber mit Farben unterschiedliche Eindrücke erzielen.

Wandfarben sind wie fast alles im Leben, der Mode unterworfen. Mal ist Türkis der Renner, im nächsten Jahr dominiert Terrakotta. Dennoch gibt es die Farbenlehre, die man bei der Auswahl der Wandfarben nicht außer Acht lassen sollte. Denn Farben haben eine Wirkung auf die Stimmung und so wäre es beispielsweise denkbar ungünstig einen Büroraum im knalligen Rot zu streichen, denn Rot wirkt nicht nur anregend, sondern puscht auch auf. Hier wären frische Farben wie Gelb, Orange oder ein frisches Grün sehr viel freundlicher, was sich auch auf die Arbeit auswirkt.

Eine Faustregel die für alle Räume gilt: Je kleiner der Raum – desto heller die Farben.

Aus dem einfachen Grund, weil dunkle Farben einen Raum zusammenrücken lassen und kleine Räume dann bedrückend wirken. Ebenso kann man sagen, je dunkler ein Raum von der Tageslichtsituation ist, desto heller sollten auch hier die Farben sein. Sehr große Räume lassen sich dagegen mit dunkleren Farben wohnlicher gestalten.

Farbe für die Decke

In der Regel denkt man bei Wandfarben an die Wände, weniger an die Decke. Diese wird meist weiß belassen. Muss aber nicht so sein, denn farbige Decken verändern den Raum sehr. Wer besonders hohe Decken hat, was in Altbauten aus den 20er Jahren häufig ist, kann mit Farbe erreichen, dass der Raum niedriger wirkt.

Farbkombinationen

Genauso wie rein weiße Wände langweilig wirken können, können auch einfarbig gestrichene Räume ohne Spannung wirken. Farbkombinationen bringen Schwung in den Raum, aber man sollte die Farben gut aufeinander abstimmen, sonst wirkt der Raum schnell bunt.

Naturtöne

Wer mit Naturmaterialien baut und auch die Wandfarben natürlich halten möchte, findet im Handel Wandfarben in Naturtönen. Diese Farben wirken ruhig und entspannend und passen hervorragend zu einer Einrichtung aus Naturmaterialien wir Holz, Weide, Rattan und Wasserhyazinthe.

Farben selber mischen

Wem die Auswahl an Farben nicht genügt, kann sich in Baumärkten auch eine Farbe mischen lassen. Natürlich kann man das heute auch noch selbst – mit weißer Wandfarbe und Abtönfarben. Man sollte die Farbe aber vorher testen, indem man diese aufträgt und trocknen lässt. Erst nach dem Trocknen sieht man das tatsächliche Farbergebnis und das kann völlig abweichen von dem Farbton im Eimer oder im nassen Zustand an der Tapete.

Farbdesigner im Internet

Wie hilfreich wäre es, wenn man sich vor dem Streichen einmal den Raum mit der gewünschten Farbe vorstellen könnte. Kann man! Im Internet gibt es von einigen Farbherstellern „interaktive Farbdesigner“, mit denen man seine gewünschte Farbe testen kann oder sogar Farbkombinationen ausprobieren.