Sonnenschutzfolie


Sonnenschutzfolie kann sinnvoll sein, um beispielsweise blendfrei in einem Home-Office zu arbeiten oder um wertvolle Möbel und Bilder in Wohnräumen vor dem Ausbleichen zu schützen.

Mit einer Sonnenschutzfolie können Licht und gleichzeitig Wärme durch Sonneneinstrahlung reduziert werden. Daneben filtert sie UV-A und UV-B Strahlen. Das Material, aus dem Sonnenschutzfolien bestehen, ist in der Regel Polyethylenterephthalat oder kurz PET, das mit einer Metallbeschichtung veredelt ist und dafür sorgt, dass die Sonnenstrahlen reflektiert, bzw. absorbiert werden.

Die Sonnenschutzfolie ist eine gute Alternative zu Markisen, Außenjalousien und Sonnenschutzverglasung, die anders als die anderen Methoden direkt auf das Fenster aufgebracht wird. Sie sollte von guter Qualität sein, die man daran erkennt, dass sie aus mindestens sechs Schichten besteht. Die erste Schicht besteht aus einer transparenten Schutzfolie, auf die eine Klebeschicht mit UV-Absorbern aufgebracht wird. Auf diese kommt eine klare oder eingefärbte Polyesterfolie mit UV-Absorbern. Darauf eine Metallbedampfung (Aluminium o.ä.). Darüber wieder einen klare Polyesterfolie und zum Abschluss eine kratzfeste Beschichtung. Neuartige Folien werden auch ohne Metall hergestellt. Stattdessen wird hier mit Nanotechnologie gearbeitet.


Haltbarkeit von Sonnenschutzfolien

Hersteller geben auf ihren Folien Gewährleistungen für den Innenbereich zwischen 5-15 Jahren. Für den Außenbereich zwischen 2,5 – 10 Jahren. Die Haltbarkeit geht jedoch über diese Zeiträume hinaus und man kann bei Innenfolien mit einer Lebensdauer bis zu 20 Jahren rechnen, während Außenfolie bis zu 13 Jahre halten können.

Sonnenschutzfolien anbringen

Sonnenschutzfolien lassen sich relativ leicht anbringen, dazu benötigt man keinen Fachmann oder spezielle Werkzeuge. Die Scheibe wird zunächst gründlich gereinigt. Dann zieht man die Schutzfolie von der Sonnenschutzfolie ab und sprüht die Klebeseite mit einer Wasser-Spülmittel-Mischung ein, ebenso die Fensterscheibe. Anschließend wird die Folie auf die Scheibe gelegt und mittels einem Rakels (funktioniert ähnlich wie ein Wischer) das Wasser unter der Folie rausgeschoben. Dabei sollte man beachten, dass möglichst das ganze Wasser entfernt wird, denn je weniger Wasser unter der Folie, bzw. auf der Scheibe verbleibt, umso besser haftet die Folie.

Fenster mit Sonnenschutzfolie reinigen

Scheuernde Reiniger und Schwämme sollten vermieden werden, da die Oberfläche beschädigt werden kann und Kratzer entstehen. Ansonsten lässt sich ein Fenster mit Sonnenschutzfolie wir jedes andere reinigen.