Designermöbel


Beim Stöbern auf so manchen Auktionsportalen im Internet oder in Onlineshops stolpert man häufig über das Wort „Designermöbel“. Doch alles was sich so nennt, muss noch lange keins sein.

Ein Designermöbel zeichnet sich vor allem durch eine hohe Qualität aus. Dazu kommt oft erstklassiger Komfort, dass mit einem exzellenten oder exzentrischen Design gepaart ist. Generell wäre jedes Möbelstück ein Designermöbel, da hinter jedem ein Produkt- oder Industriedesigner steht. Doch es macht noch einen Unterschied, ob Möbel für die Masse hergestellt werden oder kunstvolles Design dahintersteht.

Design-Klassiker

Ob das Wassily-Chair von Marcel Breuer, das Lounge Chair LC4 von Le Corbusier oder der runde Glastisch von Eileen Grey – Bauhaus-Klassiker sind einfach zeitlos und sind über die Jahrzehnte begehrt. Neben den genannten Designer sollen weitere bekannte Designer wie L.M. van der Rohe, dessen Möbel heute wie damals zu den Lounge-Möbeln gehören und vielfach imitiert werden, auch Harry Bertoia genannt werden, der vor allem mit seinem verchromten Stuhl „Diamond“ aus Drahtgeflecht Bekanntheit erlangte. Charles Eames designte den Lounge Chair und weitere Stühle, die in ihrer Ergonomie und Formgebung unübertroffen sind. Dagegen wurde C.R. Mackintosh mit außergewöhnlichen Stuhlkreationen bekannt, die durch ihre Gradlinigkeit für Aufsehen sorgten. Ebenso Gerrit Rietviel, dessen bekannteste Kreation der Stuhl Red & Blue ist, der durch eine außergewöhnliche Formgebung sehr extravagant wirkt.

Auch die Cafehaus- und Bürostühle der Firma Thonet und Kohn – beides Firmen, die sich auf Bugholzmöbel spezialisierten – zählen zu den Design-Klassikern, sowie der Deck Chair für den Garten.

Von Monstersofas und Retrolook

Neben den Klassikern gibt es heute eine Vielzahl von neuen Designermöbeln, die eines Tages zu den neuen Klassikern gehören werden. Besonders auffällig ist in jüngster Zeit der neue Trend zu Monstersofas, den vor allen die jüngere Generation anspricht. Die Firma Bretz beispielsweise stellt diese in formvollendetem Design her. Dabei orientieren sie sich an den verschiedenen Epochen und kreieren den typischen Monstersofa-Look.

Dass vergangene Epochen wieder ihren Reiz haben, zeigt auch der ausgeprägte Trend zum Retrolook. Was in den 1980er Jahren verpönt war, wie braun-beige Mustertapeten, so sind diese heute wieder heiß begehrt. Ebenso die klassischen Lounge-Möbel, die eigentlich für öffentliche Warteräume gedacht, später in Bars zu finden waren und heute das heimische Ambiente aufwerten.

Kauf von Designermöbeln

Günstig erhält man Designermöbel als Gebrauchtmöbel auf diversen Onlineauktions-Portalen, aber auch als Neuwaren im sogenannten Designermöbel-Outlet. Wer jedoch Wert auf Design-Klassiker Wert legt, der findet unter anderem bei der Firma Cassina hochwertige Nachbauten. Vorsicht ist geboten bei günstigen Nachbauten. Meist findet sich an diesen Möbeln keine Bezeichnung. Sie sehen zwar optisch den „Echten“ sehr ähnlich, sind zumeist aber von minderer Qualität.
Bei der Esszimmergestaltung kommt es vorrangig darauf an, dass sich alle Familienmitglieder darin wohl fühlen. Frische Farben und schöne Deko-Artikel bringen Wohnlichkeit in das Esszimmer und mit kleinen Tricks verbessern sie auch ungünstig geschnittene Räume.