Raumbeduftung


Ist eine Raumbeduftung nötig? Generell nicht, denn durch regelmäßiges Lüften können Gerüche auch einfach so abziehen. Aber Düfte sollen ja nicht nur zur Übertünchung von schlechten Gerüchen (Toilette, Zigarettenrauch, Kochdünste, Haustiere) dienen, sondern können zum Wohlbefinden betragen, wenn man die richtigen Duftmischungen für sich aussucht.

Für die Raumbeduftung kann Verschiedenes genutzt werden, so z.B. Duftkerzen, Dufthölzer, Raumparfüms, Raumsprays, Verdunster, Duftlampen und elektrische Raumbedufter.

Bis auf den elektrischen Raumbedufter geben alle Duftspender selbstständig einen Duft ab. Der elektrische Raumbedufter dagegen, kann sogar gleichzeitig mehrere Aufgaben erfüllen. So kann dieser die Luft reinigen, Gerüche beseitigen und Beduften.

Auf den Duft kommt es an

Über Düfte kann man viele Bücher füllen. Für die Raumbeduftung können reine ätherische Öle zum Einsatz kommen oder exotische Duftmischungen. Mancher Anbieter bringt immer wieder neue Duftmischungen auf den Markt, die gar nach frischem Kaffee, frischem Brot oder nach einer köstlichen Weihnachtsgewürzmischung riechen. Es bleibt dem eigenen Geschmack oder viel mehr dem eigenen Duftempfinden überlassen, welche Duftmischung man den Vorzug gibt.

Ätherische Öle

Ätherische Öle können mehr als nur gut riechen. Sie wirken auf die Stimmung und können helfen zu entspannen, sich besser zu konzentrieren oder gar beruhigend wirken. Werden ätherische Öle therapeutisch eingesetzt, reden wir von einer Aromatherapie, die man auch mit ein bisschen Wissen um die Wirkungen der einzelnen ätherischen Ölen, selbst durchführen kann.

Wie wirken die verschiedenen ätherischen Öle?

Es gibt unzählige ätherische Öle, so dass wir hier nur die bekannteren einmal vorstellen.

Pfefferminze: den Duft kennen wir vom Pfefferminztee, aber auch von Bonbons und Kaugummi. In der Duftlampe wird das ätherische Öl der Pfefferminze bei Erkältungskrankheiten und Kopfschmerzen angepriesen. Jedoch sollte man das Öl sparsam dosieren – 2-3 Tropfen genügen schon. Daneben tilgt es Zigarettenrauchgerüche und kann erfrischend wirken. Gleichzeitig soll es gute Dienste bei der Insektenabwehr leisten.

Rosmarin: Ist auch Bestandteil des bekannten Kölnisch Wassers. Es soll konzentrationsfördernd, antiseptisch und krampflösend wirken, wenn man den Duft einatmet.

Orange soll als Mischung mit Blutorange, Vanille und Bergamotte wunderbar entspannend wirken.

Ebenso Lavendel, der nebenbei auch bei Kindern einschlaffördernd wirken soll. Weitere Eigenschaften des Lavendels sind: Stimmungsaufhellend und besänftigend.

Vanille ist ein sehr beliebter Duft. Er besänftigt, beruhigt und erinnert an Weihnachten.

Der Duft der Zitrone regt zum geistigen Arbeiten an, weshalb man diesen Duft häufig in Büroräumen findet.

Mehr Informationen zum Thema ätherische Öle, finden Sie in Büchern oder auf Webseiten, die sich speziell mit der Aromatherapie befassen. Auf diese Weise können Sie ermitteln, welche Düfte für Sie und Ihre Familie geeignet sind. Es ist bewiesen, dass Düfte die Stimmung verändern und positiv beeinflussen können.

Aber so wie es auch bei Parfüms ist, man selbst nimmt den Raumduft nach einiger Zeit nicht mehr so intensiv wahr, dafür aber Ihre Besucher. Dosieren Sie deshalb Düfte immer sparsam.