Whirlpool


Ein eigener Whirlpool ist der Traum vieler, die sich nach Entspannung und Luxus sehnen. Kein Wunder, wirken die Luftblasen und kraftvollen Wasserstrahlen entspannend, muskellockernd und massierend.

Im Grunde ist ein Whirlpool, auch Jacuzzi, Spa oder Hottub genannt, ein Wasserbecken, ähnlich einer Badewanne, in der durch Düsen Luft sprudelt. Ein Whirlpool wird in der Regel für medizinische Zwecke und der Erholung verwendet. Daher findet man sich auch in Krankenhäusern, Therapiezentren, Kurkliniken und Wellnesshotels.

Ein eigener Whirlpool zuhause ist daher eine tolle Anschaffung, die man sich bei genügend Raumplatz gönnen kann. Dabei muss dieser nicht unbedingt im Badzimmer eingebaut werden, sondern auch in Kellerräume, im Gartenhaus oder auf der Terrasse – je nach Anspruch und Geschmack. Es müssen nur die nötigen Wasser- und Stromanschlüsse vorhanden sein.

Drei Varianten sind im Handel erhältlich:
• Der fest montierte Whirlpool
• Das Portable Spa
• Whirlwannen

Fest montierte Whirlpools sind die Klassiker, die auf der heimischen Terrasse, in Hotels oder anderen Räumlichkeiten eingebaut werden können. Das portable Spa dagegen ist, wie sein Name schon aussagt, transportfähig und kann nach Belieben auf- und umgestellt werden. Sie bestehen häufig aus Acrylgussformen und erhalten Wannenstützen aus Holz oder Metall. Wie jeder andere Whirlpools auch, besitzen die portablen Spa ebenfalls Heizelemente, Pumpensysteme und Filteranlagen. Die Außenverkleidung kann in der Regel nach Wunsch angepasst werden und aus Kunststoff, Holz oder sogar Leder bestehen.

Stacks Image 29
Whirlwannen sind die günstige Alternative zum Whirlpool. Im Grunde handelt es dabei um eine Badwanne, die mit einem Whirlsystem ausgestattet ist. Der Vorteil liegt hierbei, dass sie als normale Wanne verwendet werden können, aber auch als Whirlwanne. Daneben können sie die alte Badewanne problemlos ersetzen - man braucht also keinen zusätzlichen Platz. Eine Whirlwanne besteht entweder aus Stahlblech oder Acryl. Die Wannenformen können je nach Whirlsystem variieren. Die Technik ist ähnlich wie bei den Whirlpools. Eine Pumpe saugt das Wasser aus der Badewanne an und pumpt es mit Druck zurück durch die Düsen in die Badewanne. Die Massagewirkung ist somit genauso gegeben wie bei einem Whirlpool.

Energiekosten:

Mancher Hersteller von Whirlpool gibt einen Stromkostenpreis von 1 Euro pro Tag an. Jedoch nur, wenn sie über eine gute Wärmedämmung und isolierende Deckel verfügen. Bei der Anschaffung sollte man nach den tatsächlichen Energiekosten fragen und die laufenden Kosten für spezielle Reinigungsmittel und Wartung bedenken.

Positiver Nutzen:

Ein Whirlpool ist für die meisten weit mehr als ein Luxusobjekt. Er ist ein Ort der Kommunikation, eine Wellnessoase und wohltuend für Körper, Geist und Seele. In der Medizin werden Whirlpools bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Diabetes, Asthma, Rheuma und Osteoporose eingesetzt. Das Wasser hat dabei verschiedene Wirkungsweisen. Es regt den Stoffwechsel an und bringt den Blutkreislauf in Schwung. Daneben hält es Haut und Adern elastisch und stärkt das Bindegewebe. Und natürlich lockert es Verspannungen und kräftigt die Muskeln.

Damit ein Whirlpool auch für jeden den richtigen Nutzen bringt, sollten die Massagedüsen therapeutisch platziert und individuell einstellbar sein. Um diesen positiven Nutzen noch zu verstärken, kann man zusätzlich eine Farblicht-Therapie in Erwägung ziehen.